Kapitalanleger

Aktienverluste: Zum Zeitpunkt der Verlustberücksichtigung

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Wie ausgeführt gab – und gibt es noch immer – Streit hinsichtlich der Frage, ob Verluste aus Aktien auch dann verrechnet werden dürfen, wenn die Aktien nicht verkauft, sondern aufgrund Wertlosigkeit aus dem Depot ausgebucht wurden. Für die Jahre seit 2020 gibt es dazu zwar eine gesetzliche Regelung, doch bei Verkäufen bis einschließlich 2019 ist […]

Kapitalanleger

Verluste aus Wertpapieren: Verkauf nahezu wertloser Aktien war anzuerkennen

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Wer Verluste aus dem Verkauf seiner Aktien erleidet, darf diese mit entsprechenden Gewinnen verrechnen. Allerdings gab – und gibt es noch immer – Diskussionen hinsichtlich der Frage, ob Verluste auch dann verrechnet werden dürfen, wenn die Aktien nicht verkauft, sondern aufgrund Wertlosigkeit aus dem Depot ausgebucht wurden. Der Kern des Streits lag darin begründet, dass […]

Allgemein

GmbH: Verrechnungskonten müssen angemessen verzinst werden

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Gesellschafter-Verrechnungskonten sind ein beliebtes Mittel, um Zahlungen zwischen GmbH und Gesellschafter abzuwickeln und um nicht bei jeder Kleinigkeit einen Darlehensvertrag abschließen zu müssen. Doch auch Gesellschafter-Verrechnungskonten müssen angemessen verzinst werden. So hat das Schleswig-Holsteinische Finanzgericht entschieden, dass ein nicht angemessen verzinstes Verrechnungskonto zu einer verdeckten Gewinnausschüttung führt (Urteil vom 28.5.2020, 1 K 67/17). Doch welcher […]

Kapitalanleger

Direktversicherung: Besteuerung der Einmalzahlung ist verfassungsgemäß

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Wird eine arbeitgeberfinanzierte Direktversicherung in einer Summe ausgezahlt, ist die Kapitalabfindung bei den sonstigen Einkünften in voller Höhe zu versteuern, falls die Beiträge bei Einzahlung steuerfrei waren (§ 22 Nr. 5 EStG). Es kommt nicht einmal die so genannte Fünftel-Regelung zum Tragen, die wenigstens zu einer geringen Minderung des Steuersatzes führen wurde – zumindest gilt […]

Allgemein

Computer-Hardware und -Software: Sofortabschreibung bei Anschaffung ab 2021

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Grundsätzlich müssen die Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren Wirtschaftsgütern mit einer Nutzungsdauer von mehr als einem Jahr auf die Jahre der Nutzung verteilt, das heißt abgeschrieben werden. Eine Ausnahme gilt indes für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von maximal 800 Euro (netto). Diese dürfen sofort in einer Summe abgeschrieben werden. Die Anschaffungskosten von Computer-Hardware und der […]

Kapitalanleger

Optionsgeschäfte: Verluste aus Knock-out Zertifikaten steuerlich verrechenbar

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Bei Knock-Out-Zertifikaten, die infolge Erreichens der Knock-Out-Schwelle wertlos werden, darf der Verlust steuermindernd bei den Einkünften aus Kapitalvermögen verrechnet werden. Es handelt sich um „negative Kapitaleinkünfte“ (BFH-Urteil vom 16.6.2020, VIII R 1/17). Der Sachverhalt: Der Kläger erzielte in den Streitjahren 2009 bis 2011 hohe Verluste, die auf das Erreichen der Knock-Out-Barriere zurückzuführen waren. Das Finanzamt […]

Kapitalanleger

Verluste aus Kapitalanlagen: Verlustverrechnung auf 20.000 Euro erhöht

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Seit Beginn des Jahres 2021 können Verluste aus Termingeschäften, insbesondere aus dem Verfall von Optionen, nur noch mit Gewinnen aus Termingeschäften und mit Erträgen aus Stillhaltergeschäften ausgeglichen werden. Dabei sollte die Verlustverrechnung auf 10.000 Euro beschränkt sein. Nicht verrechnete Verluste können auf Folgejahre vorgetragen werden und jeweils in Höhe von 10.000 Euro mit Gewinnen aus […]

Kapitalanleger

Freistellungsaufträge: Überprüfen Sie die Höhe der erteilten Aufträge

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Wer seiner Bank einen Freistellungsauftrag erteilt, verhindert, dass diese insoweit die Abgeltungsteuer auf die Kapitalerträge einbehält. Der Freistellungshöchstbetrag beträgt für Alleinstehende 801 Euro und für Verheiratete 1.602 Euro. Diesen Betrag können Sie auf mehrere Bankinstitute aufteilen und dementsprechend mehrere Freistellungsaufträge erteilen. Zum Jahresbeginn sollten Sie Ihre Freistellungsaufträge überprüfen und gegebenenfalls anpassen. Falls Unklarheiten bestehen, erteilen […]